Die Energiewende in Deutschland ist eingeleitet, doch dazu muss Deutschland Energie sparen. Vor allem bei den privaten Haushalten liegt ein enormes Potenzial.
Das hat auch der Staat erkannt und stockt den Fördertopf für energetische Gebäudesanierungen in diesem Jahr nochmals auf. Von bislang 940 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro.
Zu erreichen sind die staatlichen Fördermittel für sanierungswillige Hausbesitzer über die KfW-Bank. Hier gibt es Förderkredite schon ab einem Zinssatz von einem Prozent – ein echtes Schnäppchen im Vergleich zum gewöhnlichen Bankkredit. Aktuell gibt es für Bauherren, je nach Laufzeit, Zinssätze zwischen 1 und 1,5 Prozent bei der KfW-Bank. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei satte 9.375 Euro pro Wohneinheit. Auch die direkten Investitionszuschüsse können sich sehen lassen, denn sie stehen bis zu einer Höhe von 15.000 Euro bereit. Der Grund für die günstigen Konditionen ist im Kapitalmarkt zu suchen, denn auch die staatliche Förderbank kann sich hier derzeit Gelder zu niedrigen Zinsen sichern.